| Seit 1994 farbig
und konsequent lokal
Der Verlag Stadtjournal hat den 15. Geburtstag im Herbst 2009 gefeiert.
Das tolle Ergebnis harter Arbeit: alle 14 Tage erfahren 155.000 Haushalte
das Neueste aus ihrem Ort. Die 28 verschiedenen Lokalmagazine sind mittlerweile
zum treuen Begleiter der Leser geworden.
Frische Ideen für aufmerksame Leser
Durch die kontinuierliche Präsenz in den Städten und Gemeinden
entwickelten sich im Laufe der Jahre Magazine, die sich auf dem Markt
behaupten konnten.
Entscheidend war von Beginn an, einen Weg an der Mülltonne der Leser
vorbei auf den Küchentisch zu finden. „Die Briefkästen
sind voll mit
Papier. Wir wollten ein Konzept entwickeln, das auffällt und die
Menschen inhaltlich interessiert,” so Verleger Christian Kinner.
In 26 Lokalausgaben erfährt der Leser, anders als bei den großen
Tageszeitungen, alles Wissenswertes der Region. „Durch unsere Lokalmagazine
können wir gezielter auf Themenwünsche eingehen”, so Christian
Trebing, ebenfalls Verleger des Stadtjournal. „In der Stärke
der Lokalausgaben liegt unser innovatives Handeln und Denken.” Für
das Team stehe gar nicht mal die Gesamtauflage im Mittelpunkt. „An
jedem einzelnen Hausbriefkasten müssen wir uns beweisen: Kommen wir
auf den Küchentisch oder gleich in die Papiertonne?“ Das gute
Feedback aus den einzelnen Städten und Gemeinden gibt den Machern
recht. Die Magazine werden wahrgenommen und gelesen. Der Verlag Stadtjournal
steht für mehr als zehn Jahre mit fundierten Marketing-Ansätzen.
Ziel der Lokalausgaben ist es, über das Neueste rund um den Ort
des Lesers zu berichten - das Sprachrohr des Ortes. „Ein solches
Lokalmagazin muss die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Vereinen,
Kirchen, Firmen und der Kommune einerseits, sowie der Bevölkerung
auf der anderen Seite sein“, erläutert Geschäftsführer
Christian Kinner die Idee. Dort, wo Städte und Gemeinden schnell
gewachsen sind, wird eine Vermittlung von örtlichen Informationen
mit dem Druckobjekt wichtiger. „Neu- und Altbürger müssen
sich informieren können.“ Verschärft werde dieses Bedürfnis
durch einen Wandel im Tages- und Lebensrhythmus. „Je weniger wir
uns durch Termindruck im Beruf und in der Freizeit auf der Straße
und öffentlichen Plätzen bewegen, desto weniger erhalten wir
ortsspezifische Informationen von ’Mund zu Mund’.“ Hier
sind die Magazine hilfreich.
„Der Erfolg der Kunden führte die Magazine zum Erfolg.”
Inhalt und Gestaltung der Anzeigen kommen fast ausschließlich vom
Verlag. Es hat sich gezeigt, dass die Werbepartner eine intensive Marketingberatung
schätzen. Die richtige Werbestrategie entscheidet letztlich über
den Erfolg. „Wir verstehen uns nicht als ’Vorlagen-Abholer’,
sondern als Berater“, fasst Christian Kinner die Philosophie des
Teams zusammen. Oft werde an Formulierungen und der grafischen Umsetzung
von Werbetexten längere Zeit getüftelt, bis alle Seiten zufrieden
sind. „Die Rückmeldungen der Firmen motivieren uns, an der
Art der Zusammenarbeit festzuhalten.“ Diese Dienstleistung sei in
den Anzeigenpreisen enthalten. „Der Erfolg der Kunden führte
die Magazine zum Erfolg“, bekräftigt Christian Trebing die
Erfahrung der letzten Jahre.
Auch die Leserschaft ist für den Service dankbar. Bei den ortsbezogenen
Informationen dürfen die Angebote aus Handel und Handwerk nicht fehlen.
Bei der Jubiläumsumfrage des Stadtjournals gaben 69,9 Prozent der
Einsender an, an den Informationen der örtlichen Unternehmen interessiert
zu sein. Sogar 84,4 Prozent finden die Mischung aus Berichten und Anzeigen
in Ordnung. Nur 3,4 Prozent stören die Anzeigen. Anders als in überregionalen
Verteilzeitungen werden die Inserenten in den farbigen Lokalmagazinen
als lokale Partner wahrgenommen.
So begann alles
Als kleines „Start Up“ ging es bereits vor der Gründung
des Verlags Stadtjournal los. 1988 startete Christian Kinner während
der Schulzeit die „Erlenseer Time”. Die ersten Monatsausgaben
wurden mittels einer alten Schreibmaschine, Schere und Klebstoff zusammengezimmert.
Bald konnte die Zeitung im Abonnement an über 300 Haushalte verkauft
werden.
„Entsprungen ist die Idee aus einem Projekt in der 5. Klasse der
Karl-Rehbein-Schule. Damals gestalteten wir eine Gemeinschaftszeitung”,
so Kinner. Zusammen mit zwei Schulfreunden wurde der Beschluss gefasst
– im Alter von elf Jahren - eine eigene Zeitung in Erlensee herauszugeben.
Kinner weiter: „Es gab wechselnde Titelstorys und Reportagen: beispielsweise
ein Interview mit dem damaligen hessischen Minister für Umwelt und
Energie, Joschka Fischer, oder auch direkt vom DFB-Trainingslager in Frankfurt.“
Die Berichterstattung im Innenteil war stärker an Erlensee gebunden
und bereitete im Laufe der Zeit immer mehr lokale Themen auf. Jeden Monat
ein neues Magazin und das über Jahre.
Ein mutiger Schritt
Im Sommer 1994 bewarb sich Christian Kinner dann um den Auftrag der Gemeinde
Erlensee zur Herausgabe des örtlichen Mitteilungsblattes. Morgens
in der Schule in Jahrgangsstufe 12, am Abend im Gemeindeparlament bei
der Anhörung: „Das war schon irre. Aber ich war mir sicher:
ich kann das Blättchen besser und billiger machen als die Konkurrenten.“
Die Mehrheit der Gemeindevertretung vertraute ihm. Christian Trebing ebenfalls:
„Christian Kinner war damals noch nicht volljährig. Ich wollte
ihn bei der Umsetzung seiner Idee unterstützen.“ Christian
Trebing hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 25 Jahre Erfahrung mit dem Verlag
und der Druckerei „Wort im Bild“ gesammelt. Von dort brachte
er das nötige Know-How für eine professionelle Magazingestaltung
und den Anzeigenverkauf ein. „Wort im Bild“ war zu dieser
Zeit schon ein deutschlandweit bekannter christlicher Verlag mit mehr
als 30 Mitarbeitern, der Bücher, Magazine, Kalender und Geschenkartikel
produzierte. In den Vertragsverhandlungen mit der Gemeinde Erlensee beschlossen
Kinner und Trebing, ein neues Gemeinschaftsunternehmen zu gründen
– den Verlag Stadtjournal.
Im Oktober 1994 wurde der erste „Blickpunkt Erlensee“ vom
Verlag Stadtjournal ausgeliefert. Nach einem halben Jahr startete im gleichen
Haus die Dorfzeitung für Hammersbach, Neuberg und Ronneburg. Ein
weiterer großer Schritt war der Entschluss, 1996 nun auch in Altenstadt,
Bruchköbel, Langenselbold, Limeshain, Rodenbach und Nidderau zu erscheinen.
Es folgten später Schöneck und Niederdorfelden. Im Jubiläumsjahr
2004 wurde der Schritt nach Hanau gewagt. Heute haben sich dort vier Stadtteilmagazine
für Kesselstadt, Klein-Auheim, Steinheim und Großauheim etabliert.
Im Sommer 2007 folgte das Stadtjournal Büdingen und Blickpunkt Hasselroth.
Das Team wächst
Der Verlag Stadtjournal bietet heute einer Vielzahl von Menschen die
Möglichkeit, in einem kreativem Umfeld zu agieren und sich somit
aktiv an der Zukunftsgestaltung des Verlages und seiner Produkte zu beteiligen.
Eine Reihe fester und freier Mitarbeiter ist damit beschäftigt,
den Lesern aktuelle Informationen der Region zu liefern. Zwei Auszubildende
im Bereich der Druck- und Medienvorlagenherstellung wurden ausgebildet
und übernommen. Melanie Noll und Ingo Schneider sind heute tragende
Stützen bei der Gestaltung der Journale. Weitere Auszubildende werden
folgen.
Mittlerweile arbeiten über 130 Austrägerinnen und Austräger
für den Verlag und sorgen für 14-tägige Auslieferung.
Über die ganzen Jahre stand der Verlag „Wort im Bild“
mit seinen Mitarbeitern als Partner zur Seite. Hier werden die verschiedenen
Magazine gedruckt und gefertigt. „Ich bin sehr dankbar, dass wir
uns zusammen so positiv entwickeln konnten“, so Geschäftsführer
Christian Kinner. Der technische Fortschritt in der Erstellung am Computer
und im Druck seien eine wichtige Grundlage, um die hochwertigen Journale
kostengünstig produzieren zu können.
Rubriken sind die redaktionellen Säulen...
In 10 Jahren haben sich feste Bestandteile der Lokalmagazine herauskristallisiert.
Neben einem kostenlosen Veranstaltungskalender findet man im Stadtjournal,
dem Blickpunkt und der Dorfzeitung auch eine Vielzahl von Freizeit- und
Veranstaltungstipps. Exklusive Titelstorys, private Kleinanzeigen und
das Kreuzworträtsel dürfen natürlich nicht fehlen.
In regelmäßigen Abständen präsentiert der Verlag
Stadtjournal Buch-, Gesundheits-, Rechts- und Steuertipps. Der von diplomierten
Sachverständigen niedergeschriebene Praxistipp klärt kostenlos
viele Fragen rund um das Thema „Haus, Garten und Wohnen”.
Entspannte Atmosphäre in geselliger Runde! Der Gastrotipp verrät,
rechtzeitig zu Saisonstart, die besten und beliebtesten Biergärten,
Gaststätten und Wirtschaften der Region. Diesem Metier hat sich besonders
der freie Mitarbeiter Norman Endruweit angenommen, der seit mehreren Jahren
an den Ideen mitgefeilt hat und in der Kundenberatung tätig ist.
Profiköche und Restaurantinhaber verraten ihre Lieblingsrezepte.
Vom „Lammkotelett e Olio” über “Maultaschen à
la Münchhausen” bis hin zu hessischen Spezialitäten wie
den „Apfelwein Nudeln”. Zu jedem Menüvorschlag erhalten
die Leser ein genaues Rezept, ebenso wie detaillierte Zubereitungsangaben.
Ganz einfach können so die Wunschgerichte Zuhause nachgekocht werden.
Zusätzlich warten auf die Leser zahlreiche Aktionen und Verlosungen.
„Nicht jede Rubrik ist bereits in jedem Lokalteil enthalten. Die
Ideen testen wir zuerst aus, bevor wir dann damit in Serie gehen“,
berichtet Melanie Noll aus der Layout-Abteilung. Sollte also das ein oder
andere Thema ausgerechnet in Ihrem Journal fehlen, können Sie sich
auf die Zukunft freuen. Der Verlag Stadtjournal hat noch einiges vor.
Leserbriefe, die uns erreichen, stellen eine weitere Kommunikationsschiene
mit unserer Leserschaft dar. Gastbeiträge und Meinungen sind jederzeit
in der Redaktion willkommen und werden bei der Veröffentlichung berücksichtigt. |